Rechtliches

Allgemeine Geschäftsbedingungen.

1. Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für sämtliche Verträge zwischen der Rechtsanwaltskanzlei Günther & Kollegen (nachfolgend „Kanzlei") und ihren Mandanten, soweit nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Abweichende Bedingungen des Mandanten werden nur durch ausdrückliche schriftliche Bestätigung Vertragsbestandteil.

2. Mandatsverhältnis

Das Mandatsverhältnis kommt durch schriftliche Mandatserteilung (auch in Textform per E-Mail) und Annahme durch die Kanzlei zustande. Gegenstand und Umfang des Auftrags ergeben sich aus der Mandatsvereinbarung. Eine Erweiterung des Mandats bedarf einer gesonderten Vereinbarung.

3. Vergütung

Die Vergütung richtet sich nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG), sofern keine abweichende schriftliche Vergütungsvereinbarung getroffen wurde. Die Kanzlei ist berechtigt, angemessene Vorschüsse auf Gebühren und Auslagen zu verlangen (§ 9 RVG). Verauslagte Kosten (Gerichtskosten, Sachverständigenkosten, Reisekosten, Kopien) werden zusätzlich in Rechnung gestellt.

4. Mitwirkungspflichten des Mandanten

Der Mandant ist verpflichtet, der Kanzlei alle für die ordnungsgemäße Bearbeitung des Mandats erforderlichen Unterlagen, Informationen und Tatsachen vollständig und wahrheitsgemäß mitzuteilen sowie unverzüglich über Änderungen zu informieren. Für unrichtige oder unvollständige Angaben übernimmt die Kanzlei keine Haftung.

5. Haftung

Die Haftung der Kanzlei für Schäden aus der Verletzung von Pflichten aus dem Mandatsverhältnis ist auf den Betrag der Berufshaftpflichtversicherung in Höhe von EUR 250.000 je Schadensfall begrenzt, soweit nicht Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegt. Eine darüber hinausgehende Haftung ist ausgeschlossen, soweit gesetzlich zulässig. Auf Wunsch des Mandanten kann eine Erhöhung der Haftungsobergrenze gegen Kostenbeteiligung vereinbart werden.

6. Verschwiegenheit

Die Kanzlei ist gemäß § 43a Abs. 2 BRAO zur Verschwiegenheit über alle ihr im Rahmen des Mandats bekannt gewordenen Tatsachen verpflichtet. Diese Pflicht besteht auch nach Beendigung des Mandats fort. Der Mandant entbindet die Kanzlei insoweit von der Verschwiegenheitspflicht, als dies zur Wahrnehmung seiner Interessen erforderlich ist.

7. Beendigung des Mandats

Das Mandat kann von beiden Seiten jederzeit gekündigt werden. Die Kanzlei darf das Mandat jedoch nicht zur Unzeit kündigen. Bereits entstandene Gebühren und Auslagen bleiben auch im Falle einer Kündigung zu zahlen. Akten werden nach Beendigung des Mandats fünf Jahre aufbewahrt (§ 50 BRAO) und anschließend datenschutzkonform vernichtet.

8. Datenschutz

Die Kanzlei verarbeitet personenbezogene Daten des Mandanten ausschließlich zum Zwecke der Mandatsbearbeitung unter Beachtung der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG). Einzelheiten ergeben sich aus der Datenschutzerklärung.

9. Streitbeilegung

Die Kanzlei ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Zuständig ist die Schlichtungsstelle der Rechtsanwaltschaft (www.s-d-r.org).

10. Schlussbestimmungen

Es gilt deutsches Recht. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist, soweit gesetzlich zulässig, Braunschweig. Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.